Ein sicherer Ort zum Leben – Limas urbane Realitäten

Stellen Sie sich vor, Sie träumen von einem sicheren Zuhause für Ihre Familie, aber es dauert Jahrzehnte, ein Haus zu bauen.

Als globales Phänomen ist die Wohnsituation der Armen dramatisch: Schätzungsweise 1,6 Milliarden Menschen leben in unzureichenden Wohnverhältnissen, und diese Zahl wird sich bis 2030 fast verdoppeln. Die meisten von ihnen werden in sogenannten informellen Siedlungen landen und beginnen, selbst zu bauen. In Lima, Peru, wie in vielen anderen Regionen der Welt, ist der Wohnungsbau ein langwieriger Prozess, kein Kauf. Insbesondere für einkommensschwache Familien sind die Baukosten oft wichtiger als die Qualität, was die Sicherheit und Gesundheit der Familien beeinträchtigt. Alicias Familie ist eine davon.

Deshalb begann die Hilti Foundation vor über fünf Jahren, die Shelter Venture Labs von Habitat for Humanity zu unterstützen, um systemische Veränderungen im bezahlbaren Wohnraum voranzutreiben und die Art und Weise zu verbessern, wie Familien in informellen Siedlungen bauen und leben. Länderspezifische Teams bringen private und öffentliche Akteure zusammen, um durch unternehmerische Ansätze die Qualität des eigenverantwortlichen Baus für bessere und sicherere Häuser zu steigern.

Für eine umfassende Lösung zur Verbesserung des Bauens und Wohnens für Familien mit geringem Einkommen hat die Hilti Foundation nun die nächsten Schritte unternommen. Zusammen mit ihrem Partner Swisscontact und zehn weiteren führenden Wohnungsbauorganisationen, darunter UN Habitat, Habitat for Humanity und Miyamoto International, diskutieren sie, wie sie ihre Kräfte bündeln können, um ganze Ökosysteme zu transformieren. „Wir glauben, dass der einzige Weg, den kostengünstigen Bau zu verändern, darin besteht, alle Aspekte des Ökosystems einzubeziehen, wie Zugang zu Finanzierung, Zugang zu Materialien, Zugang zu Innovation, bessere Regulierung, Kompetenztraining und Sensibilisierung. Dies ist zweifellos das, was wir bei der Hilti Foundation mit unseren Programmen erreichen wollen“, sagt Joann Baar, Direktorin Bezahlbarer Wohnraum & Technologie. 

Alicia ist überglücklich über das neue Zuhause ihrer Familie: „Es nach so vielen Jahren gebaut zu sehen, war eine große Freude. Wir hatten immer Pläne zu bauen, aber wir konnten es nie so umsetzen, wie es sein sollte – bis jetzt.“

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