Engagement für die Artenfielfalt

Im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts der Universität Wien konnte der als ausgestorben geltende Habichtskauz in Mitteleuropa wieder heimisch werden. Zur nachhaltigen Wiederansiedlung ist eine erhebliche Anzahl junger Habichtskäuze nötig, weshalb Europas zweitgrösste Eulenart seit 2011 gezielt gezüchtet wird. Ein europaweites Netzwerk von Zoos und Zuchtstationen, seit 2015 auch die Greifvogelstation Berg am Irchel, betreiben die Nachtzucht.

Naturschützer hält drei junge Uhus in einer Zuchtstation in Österreich.

Die drei Jungkäuze, Marta, Fritz und James.

Die Auswilderung der Jungtiere erfolgt anschliessend in zwei Waldgebieten im Osten Österreichs (Biosphärenpark Wienerwald und Wildnisgebiet Dürrenstein). Diese neuen Populationen in Ostösterreich bilden eine wichtige Brücke zwischen den existierenden Populationen in Slowenien und Italien sowie jenen in Deutschland, da sie den Genfluss und letztlich das Überleben dieser seltenen Grosseulen sichern.

Die Förderung durch die Hilti Foundation ermöglicht die Zucht weiterer Junguhus:

Junger Uhu ruht mit aufgeplustertem Gefieder.

Im Jahr 2023 konnte ein Jungkauz aufgezogen werden - ein kleiner, aber dennoch wichtiger Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt in Mitteleuropa.

Das Habichtskauz-Weibchen hat im März 2024 insgesamt fünf Eier gelegt, die voraussichtlich Anfang April schlüpfen werden.

Nisthöhle mit fünf Uhu-Eiern, von oben gesehen.

4. März 2024: Fünf Habichtskauz-Eier

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