VIER GESCHICHTEN AUS PERU
Stimmen der Verwandlung
In Peru, wo Ungleichheit oft die Zukunft junger Menschen bestimmt, schreibt Musik leise Lebensgeschichten neu. Seit 2013 arbeitet die Hilti Foundation mit Sinfonía por el Perú zusammen – unserer bedeutendsten Kooperation im Bereich Musik für sozialen Wandel –, um ein Programm zu unterstützen, das heute über 6.400 Kinder und Jugendliche in den gefährdetsten Gemeinden des Landes erreicht.
In dieser vierteiligen Serie verfolgen wir die Wege eines venezolanischen Flüchtlings, der frühmorgens Zeitungen austrägt und abends Trompete spielt, einer ehemaligen Sängerin, die zur Buchhalterin wurde, einer jungen Psychologin, die Klavier unterrichtet, und eines am Konservatorium ausgebildeten Musikers, der Jugendliche bei ihren ersten Auftritten begleitet.
Ihre Geschichten zeigen, wie Musik zu einem Werkzeug werden kann, um Selbstvertrauen aufzubauen, Familien zu stärken und sich Zukünfte vorzustellen, die einst unerreichbar schienen.
Eine Violine und eine Trompete
Zwei Wege in dieselbe Zukunft
"In meinem Quartier gibt es viele gefährliche Versuchungen. Die Musik hat mir geholfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben."
KELVIN LANDÓ
Student bei Sinfonía por el Perú
„Ich habe hier schon gesehen, wie die Polizei Kriminelle verfolgt hat. Vielleicht liegt es daran, dass den Eltern Bildung fehlt oder weil junge Menschen keine Räume haben, in denen sie sich entfalten können.“
JEREMIAS CAHUANA
Student bei Sinfonía por el Perú
Von den Anden ins Orchester
Die Mission eines Lehrers in Rímac
"Als Lehrer bezeichnet zu werden, ist eine grosse Ehre. Er bringt eine enorme Verantwortung mit sich. Ich unterrichte lediglich Musik. Und für mich bedeutet Unterrichten, zu leiten."
ISSÍAS ALONZO BALVÍN
Ehemaliger Lehrer und Orchesterleiter von Sinfonía por el Perú